Leitung: Lydia Reichberg
Vier Stunden am Sonntagnachmittag, in einer Gruppe von höchstens acht Menschen: Das Atelier ist bewusst als Gegenentwurf zum Alltag gebaut — als Wellness für die Seele, wie es auf Lydia Reichbergs nennt. Der Mehrwert:
Achtsamkeit mit Bleistift statt Erwartungsdruck: Wer zeichnet, muss nichts leisten – nur hinsehen. Konzentriertes Gestalten beruhigt und entschleunigt.
Völlige Anfängerfreundlichkeit: „Zeichnen bedeutet Sehen lernen“ — niemand muss Talent mitbringen. Jede und jeder erhält individuelle Anleitung in Bildkomposition und Farbzusammenstellung, von Lydia Reichberg persönlich.
Persönliche Begegnung in kleiner Gruppe: ein fester Stamm von maximal 8 Personen schafft Austausch und Freundschaft — genau das, nach dem kultur- und gemeinschaftsorientierte Menschen im Waldviertel suchen.
Waldviertler Motive, drinnen und draußen: Naturstudien und Landschaften der Region; in der wärmeren Jahreszeit kann auch im Freien gearbeitet werden.
Der feste Sonntagsplatz: Der 14-tägige Rhythmus passt zum Lebensgefühl all jener, die ihre Wochenenden im nördlichen Waldviertel verbringen — für Wochenendgäste ebenso wie für Einheimische; gebucht wird pro Termin oder per Vorteilskarte, ohne Abo-Druck.
Vier Stunden Zeit für Sie und die Kunst: Im Sonntagsatelier in Heidenreichstein lernen Sie unter Anleitung der in St. Petersburg ausgebildeten Künstlerin und Kunstpädagogin Lydia Reichberg das Zeichnen vom Fundament auf — Sehen lernen mit Bleistift und Graphit, danach Kohle, Tusche, Ölpastell und Aquarell. Vorkenntnisse sind nicht nötig; jeder Platz ist ein Anfänger-Platz. Gearbeitet wird in einer festen Gruppe von höchstens acht Personen, am Tisch und an der Staffelei, drinnen und draußen. Die Workshops bauen aufeinander auf; ein Quereinstieg ist dennoch möglich.
Das Material wird anfangs gestellt — danach erhalten Sie eine Einkaufsempfehlung.
Praktische Schwerpunkte
Sehen lernen
Bleistift und Graphit; erste Naturstudien: Blätter, Früchte, Steine; Auge und Hand vertraut machenAusdruck verstärken
Kohle, Kreide, Tusche, Feder und Pinsel — schnelle, großzügige Techniken mit ungewohnten WirkungenFarben: Ölpastell
Farbauftrag und -mischung; Blumen- und Landschaftsmotive- Farben: Aquarell & freies Arbeiten
Lasurtechniken; freie Themen, Bildkomposition; kleines Finissage-Erlebnis mit gemeinsamer Bilderschau
Termine*:
- ab 25. Oktober 2026 jeden 2. Sonntag von 14:00 – 18:00 Uhr
*) Terminänerungen vorbehalten
Ort
Atelier Lydia Reichberg in Heidenreichstein
Grillparzer Straße 10
3860 Heidenreichstein
Veranstaltungsort auf OpenStreetMap anzeigen
Preis
- per Vorkasse: € 89,— inkl. MwSt. pro Sonntags-Workshop
Anmeldung
- Die Plätze sind begrenzt — sichern Sie sich rasch Ihre Lieblingstermine!
- Anmeldeschluss ist stets der Donnerstag vor dem Workshop-Termin.
- Die Teilnahme am jeweiligen Workshop ist erst nach Einlangen der Kursgebühr fixiert.
- Eine Barbezahlung direkt beim Workshop ist nicht möglich.
Teilnehmer:innenanzahl
- min. 2, max. 8 Personen
Lydia Reichberg

Botschafterin der Gefühle
Es beginnt mit einer Frage. „Was ist dunkler, der Kürbis oder sein Schatten?“ Wer bei Lydia Reichberg malen lernt, wird nicht belehrt – man wird zum Hinsehen eingeladen. Die Künstlerin und Kunstpädagogin hat an der Universität für Bildende Kunst in St. Petersburg studiert, jener traditionsreichen Schule, in der Zeichnen als „Sehen lernen“ verstanden wird. Ihre eigenen Bilder – Blumen, Früchte, Landschaften, vieles in leuchtender Ölpastelltechnik – beschreibt sie als „belebte Botschaften meiner Gefühle und Gedanken“. Eine ihrer Bleistiftzeichnungen trägt den Titel „Jeder Tag ist 24 Stunden Freiheit“; eine Zeile, die nicht zufällig klingt wie ein Versprechen an alle, die im Malen eine Auszeit suchen. Lydia Reichberg gründete 2006 ihre eigene Kunstschule und begleitete fast zwanzig Jahre lang Kinder, Jugendliche und Erwachsene – von der ersten Schraffur bis zur fertigen Bewerbungsmappe für die Kunstakademie; eine ihrer Schülerinnen studiert heute in Kassel. Mit Kindern aus der Landeserstaufnahmestelle malte sie, weil Bilder Sprachbarrieren überwinden, und stellte mit ihren Schülern bei Festen und im Rathaus aus. In Heidenreichstein setzt sie diese Arbeit nun im Rahmen von Waldviertel Exklusiv fort – und bleibt dabei ihrer Überzeugung treu: Kunst beginnt damit, „sensibel zu machen für die kleinen Dinge“.