Clownin, Pädagogin, Herz in Bewegung.

Vor etwa einem Jahr kam Irmgard Koller mit dem Wunsch zu mir, in die Welt der Clownerie einzutauchen. Und was sich seitdem gezeigt hat, berührt mich auf besondere Weise.

In erstaunlich kurzer Zeit hat sie ihren Clown gefunden — oder vielleicht besser: freigelegt. Mit einer Natürlichkeit und Offenheit, die nicht erlernt werden kann, sondern aus einem gelebten Leben entsteht.

Irmgard widmete ihr Leben den Kindern. Als Kindergartenpädagogin hat sie Generationen begleitet, geprägt und mit großer Hingabe einen Raum geschaffen, in dem Entwicklung möglich war. Diese tiefe Verbindung zum Spielerischen, zum Unmittelbaren und zum Menschlichen trägt sie auch in ihre Clownarbeit hinein.

Und da ist sie nun — ihre „pinke Clownin“: voller Wärme, Leichtigkeit und einer ganz eigenen, stillen Kraft. In jedem Training erlebe ich Momente, in denen ich selbst lerne — über Einfachheit, über Freude und über die Schönheit eines offenen Herzens.

Was Irmgard auszeichnet, ist ihre Echtheit. Ihr Clown ist nicht laut, sondern ehrlich. Nicht gemacht, sondern gewachsen.

Für mich ist Irmgard eine Künstlerin, deren stille Präsenz berührt und nachklingt.

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