Künstlerin, Heilerin, Wegbegleiterin.

Sieglinde Svatos ist für mich seit vielen Jahren eine besondere Weggefährtin — zunächst als engagierte, außergewöhnlich feinfühlige Schülerin, heute als geschätzte Künstlerkollegin, deren Entwicklung ich mit großer Freude und aufrichtiger Bewunderung erlebe.

Schon in ihrer Kindheit offenbarte sich ihre tiefe Verbindung zu Körper, Bewegung und Ausdruck. Ihre gesamte Volksschulzeit verbrachte sie im Staatsopernballett, wo sie früh Bühnenerfahrung sammelte und bereits im Alter von zehn Jahren in der „Puppenfee“ auftreten durfte. Das Ballett wurde zu ihrer ersten Sprache — einer Sprache der Ästhetik, Disziplin und Hingabe.

Es verwundert nicht, dass Sieglinde ihren Weg in die Medizin fand. Als Notfallkrankenschwester und Heilmasseurin wirkte sie über viele Jahre hinweg mit großem Können und einem außergewöhnlichen Gespür für die Verbindung von Körper und Seele.

Was Sieglinde jedoch besonders auszeichnet, ist ihre Haltung zum Leben: ihr leises, tiefes Mitgefühl, ihr unermüdliches Engagement — nicht zuletzt für die Schmetterlingskinder — und ihre Fähigkeit, Menschen wirklich zu sehen.

In der Pantomime findet all das seinen künstlerischen Ausdruck. Ihre Liebe zu allem, was gut, wahr und schön ist, wird hier sichtbar — still, klar und berührend.

Sieglinde Svatos ist für mich eine Künstlerin, die nicht nur bewegt, sondern verbindet — und deren Wirken unsere Welt ein Stück menschlicher macht.

Erfahren Sie mehr über die mitwirkenden Personen